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Brandneue Politik zur Förderung
der Erschließung Westchinas
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Im
Herbst 2000 fand in Chengdu, der Hauptstadt der
Provinz Sichuan, das erste ,,Forum Westchina¡°
statt. Dort gab Wang Chunzheng,
stellvertretender Leiter des Chinesischen
Komitees f¨¹r die staatliche Entwicklung und
Planung und stellvertretender Leiter des
Staatsratb¨¹ros f¨¹r die Erschließung Westchinas,
die vom Staatsrat veröffentlichten Hauptinhalte
¨¹ber die neue Politik und neue Maßnahmen zur
Förderung der Erschließung Westchinas bekannt.
Die Vorzugspolitik umfasst die Vermehrung des
Investitionskapitals, Verbesserung des |
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Wang Chunzheng bei einer Pressekonferenz
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Investitionsklimas, zunehmende Öffnung nach
innen und außen, Einf¨¹hrung qualifizierter
Arbeitskräfte und die Weiterentwicklung von
Wissenschaft, Technik und Erziehung. Diese
sollen der Entwicklung Westchinas dienen und
zu einer Kooperation Westchinas mit der Welt
ermutigen.
Vermehrung des Investitionskapitals
In Westchina
wird der Aufbaufonds aufgestockt,
Geldtransfers und Zahlungsdynamik werden
erhöht und es soll eine vermehrte
Unterst¨¹tzung durch Zahlungskredite
stattfinden. Das heißt konkret:
Der Anteil des Aufbaufonds aus staatlichen
Reserven f¨¹r die westlichen Regionen wird
aufgestockt.
Die Fonds zur Finanzierung großer Projekte
zum Aufbau der Infrastruktur in den
Westgebieten sind hauptsächlich durch die
vom Staat eingerichteten Aufbaufonds, ferner
durch andere Aufbaufonds f¨¹r Spezialzwecke,
Bankkredite und ausländisches Kapital
abgesichert.
Westchina wird beim infrastrukturellen
Aufbau wie Wasserwirtschaft, Verkehr und
Energie, bei seiner Erschließung und Nutzung
der Naturressourcen, beim Aufbau seiner
Hochtechnologie und bei der Nutzung seiner
Militärtechnologie zu zivilen Zwecken
Priorität gewährleistet.
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"Forum Westchina"
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Verbesserung des Investitionsklimas
Bei der
Verbesserung des Investitionsklimas werden
eine bevorzugte Steuerpolitik und eine
Vorzugspolitik f¨¹r die Boden- und
Erzerschließung durchgef¨¹hrt werden. Dies
beinhaltet im einzelnen:
Inländische Unternehmer d¨¹rfen prinzipiell
auch in den f¨¹r ausländische Geschäftsleute
geöffneten Investitionsbranchen Kapital
anlegen.
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In- und
ausländische Investitionsunternehmen in
Westchina, die sich in von der chinesischen
Regierung gew¨¹nschten Industriezweigen
engagieren, zahlen in einem gewissen Zeitrahmen
einen festen Steuersatz von 15% an
Einkommenssteuer. Investitionsunternehmen in
Westchina, die sich mit dem Verkehrwesen,
Postwesen, der Strom- und Wasserwirtschaft, dem
Rundfunk- und Fernsehwesen beschäftigen, sind
zwei Jahre völlig einkommensteuerfrei und werden
in den darauffolgenden drei Jahren mit dem
halben Steuersatz belastet.
In Westchina gegr¨¹ndete Hi-Tech-Unternehmen
sind in den ersten beiden Jahren steuerfrei und
werden in den darauffolgenden drei Jahren mit
dem halben Steuersatz belastet.
Unternehmen, die sich in Spezialprodukten, die
zum Schutz des Ökosystems beitragen oder Äccker
in Wald und Grasland transformieren, engagieren,
geniessen zehn Jahre Steuerfreiheit. |
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Verstärkte interne und internationale
Öffnung
Die
Investitionsbranchen werden f¨¹r ausländische
Unternehmer erweitert und die Kanäle zur
Nutzung ausländischen Kapitals werden
vergrößert. Der Außenhandel wird ausgebaut
werden und die Zusammenarbeit nach außen
wird verstärkt werden. Im einzelnen bedeutet
dies:
Ausländische Geschäftsleute werden zu
Investitionen in den Aufbau der
Infrastruktur (Landwirtschaft,
Wasserwirtschaft, Ökologie, Verkehr,
Energie, Umweltschutz, Tourismus, usw.), in
die Erschließung der Naturressourcen und die
Gr¨¹ndung von Technologiezentren ermuntert.
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Zhao Qizheng
(links), Leiter des Presseb¨¹ros des Staatsrats,
und Robert Hawke, fr¨¹herer Kanzler Australiens,
auf dem ,,Forum Westchina¡° in Chengdu |
In den
Westgebieten wird der Dienstleistungssektor f¨¹r
den Handel nach außen geöffnet, ausländische
Geschäftsleute d¨¹rfen k¨¹nftig in
regierungsunmittelbaren Städten, den
Hauptstädten der Provinzen und der autonomen
Gebiete Westchinas direkt in die Banken, den
Einzel- und Außenhandel investieren.
Ausländische Investitionsbanken in
Westchina d¨¹rfen unter bestimmten Bedingungen
RMB-Geschäfte betreiben. Ausländische
Geschäftsleute d¨¹rfen in Westchina nach diesen
Bestimmungen in das Fernmelde-, Versicherungs-
und Tourismuswesen investieren, d¨¹rfen
chinesisch-ausländische Rechnungsf¨¹hrungs- und
Anwaltsb¨¹ros, Bauprojektfirmen, Schienen- und
Strassentransportunternehmen, öffentliche
Versorgungsbetriebe u.a. gr¨¹nden.
Ausländische Geschäftsleute in Westchina
d¨¹rfen f¨¹r ihre Investitionsprojekte auch
Darlehen mit RMB nutzen.
Ausländische Investitionen d¨¹rfen in
inländischen Unternehmen, die in vom Staat
unterst¨¹tzten und erlaubten Branchen operieren,
durch Transfer von Betreiberrechten,
Firmenanteilabgabe, Fusion und Umstrukturierung
getätigt werden.
Ausländische Investoren d¨¹rfen höhere
Aktienanteile halten, wenn sie in Westchina
Investitionen in die Infrastruktur und in
favorisierte Industriezeige tätigen. |
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