|
Staatspräsident Hu Jintao und US-Präsident George. W. Bush
werden am 1. Juni am Rande des G-8-Gipfels im französischen Evian
zusammentreffen.
Wie die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums,
Zhang Qiyue, auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Beijing weiter erklärte,
stehe das Treffen im Zeichen des positiven Entwicklungstrends der
chinesisch-amerikanischen Beziehungen in den vergangenen Jahren. Zwischen China
und den USA gebe es bei der Wahrung von Frieden und Entwicklung in der Welt
viele Gemeinsamkeiten. Als ständige Mitglieder im Weltsicherheitsrat teilten
beide Länder gemeinsame Interessen in großen internationalen Fragen. Zudem
hofften beide Länder auf Frieden und Stabilität in der Asien-Pazifik-Region und
der ganzen Welt, so Zhang Qiyue. Die Sprecherin räumte Meinungsverschiedenheiten
zwischen China und den USA ein, doch könnten diese durch Dialog beigelegt
werden.
Ferner würdigte die Sprecherin des Außenministeriums den
kürzlich zwischen China und Russland geschlossenen Vertrag über Rohöllieferungen
als das größte wirtschaftliche Kooperationsprojekt zwischen beiden Ländern. Die
chinesisch-russische Zusammenarbeit auf dem Energiegebiet werde die Entwicklung
der strategischen kooperativen Partnerschaft beider Länder weiter vorantreiben.
Zhang Qiyue schloss zudem eine wesentliche Veränderung des
wirtschaftlichen Entwicklungstrends durch die SARS-Epidemie in China aus. Das
Land werde weiterhin alles Mögliche tun, um die wirtschaftlichen Auswirkungen
durch SARS auf ein Minimum zu begrenzen, so die Sprecherin in Beijing |