Nachfolgeaufträge winken
In
China gehe man davon aus, dass der ICE 3
der beste und modernste
Hochgeschwindigkeitszug sei. "Ich rechne
damit, dass es zu weiteren Bestellungen
kommt", sagte von Pierer. China brauche
noch etwa 700 Hochgeschwindigkeitszüge.
Dies bedeute eine Perspektive auch für
"einige 1000 Arbeitsplätze" in der
deutschen Zulieferindustrie für
Eisenbahntechnik. Allerdings werde
Siemens einen großen Teil der Züge in
China fertigen.
Geistiges Eigentum soll geschützt werden
Die
Gefahr eines baldigen ICE-Nachbaus in
China sieht von Pierer nicht
unmittelbar. Besonders mittelständische
Unternehmen in Deutschland klagten über
die Nachahmung ihrer Produkte, wenn sie
sie nach China einführten, sagte von
Pierer. Das Thema sei zunehmend auch für
die Chinesen von Bedeutung, die nicht
nur kopierten, sondern immer mehr
Produkte selbst entwickelten.
Mehrere
Verträge unterzeichnet
Nicht nur
Siemens vereinbarte am Donnerstag
umfangreiche Abkommen: Während des
Treffens Hus mit Bundespräsident Horst
Köhler unterzeichnete Deutsche-Bank-Chef
Josef Ackermann eine Vereinbarung über
die Zusammenarbeit mit einer
chinesischen Bank. Der Telefonanbieter
Arcor unterzeichnete eine
Absichterklärung für
Übertragungssysteme. Außerdem wurde ein
Rahmenabkommen für ein Werk für
Solarmodule mit deutscher Beteiligung
abgeschlossen.