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Nach der Umweltkatastrophe in Harbin haben die Menschen seit
Sonntag wieder Leitungswasser. Die Wasserqualität hat den staatlichen Standard
wieder erreicht, sagte die Stadtregierung am Dienstag auf einer Pressekonferenz.
Im Songhua-Fluss sank die Konzentration von Nitrobenzol auf den zulässigen
Grenzwert.
Der Giftteppich wird in einigen Tagen in den russischen Amur
fließen. In den letzten Tagen sei kein Vergiftungsfall durch Wasser in der Stadt
Harbin gemeldet worden, teilte die Stadtregierung mit.
Am 13. November ereignete sich in einer Chemiefabrik am
Oberlauf des Songhua-Flusses, der wichtigsten Trinkwasserquelle Harbins, eine
Explosion, die eine schwere Verschmutzung des Flusses zur Folge hatte. Seit dem
23. November war die Wasserversorgung in Harbin gestoppt worden.
01-12-2005 |