Deutsche Schuhindustrie lehnt EU-Strafzölle auf Schuhe aus Asien ab
 

Der Hauptverband der deutschen Schuhindustrie hat die Entscheidung der EU, Strafzölle auf Schuhimporte aus Asien zu erheben, abgelehnt und vor negativen Folgen gewarnt. Nach einem Bericht der Deutschen Welle verwies der Hauptverband darauf, dass diese Entscheidung der EU den Interessen der Einzelhändler und Konsumenten schade. Die deutschen Schuhhersteller lehnten diese Art von Handelsprotektionismus ab, hieß es. Die EU-Entscheidung zur Erhebung von Strafzöllen gegen Schuhimporte aus Asien geht laut dem Bericht der Deutschen Welle auf den Antrag einiger EU-Länder bei der EU-Kommission zurück. Die Länder hätten den Schuhexporteuren aus Asien Dumping vorgeworfen und deshalb Strafzölle auf Schuhimporte aus dieser Region gefordert. Dem Bericht zufolge plant die EU, Schuhimporte aus China und Vietnam mit Strafzöllen von bis zu 20 Prozent des Importpreises zu belegen.

(CRI, 24. Februar 2006)